Industriebrenner, die Brennstoffe wie Erdgas oder Propangas nutzen, sind entscheidende Komponenten in Krankenhäusern, Restaurants, Fabriken und verschiedenen gewerblichen Einrichtungen. In den Vereinigten Staaten haben diese Anlagen eine langjährige Tradition zuverlässigen Betriebs.
Bei der Herstellung ist die Materialwahl grundlegend. Industriebrenner werden üblicherweise aus Grauguss hergestellt, insbesondere ASTM A48 Klasse 20, 25 oder 30. Obwohl Temperguss eine höhere Festigkeit bietet, ist er für Brenneranwendungen im Allgemeinen nicht erforderlich. Grauguss hat über Jahrzehnte hinweg seine Langlebigkeit und Leistungsfähigkeit bewiesen und bietet ein optimales Verhältnis von Funktionalität und Wirtschaftlichkeit.
Ein häufiger Aspekt ist die Überlegung, ob ein höherer Werkstoffgrad für eine größere Festigkeit vorgesehen werden soll. Aufgrund umfangreicher Produktionserfahrung führen jedoch Grade über Klasse 30 (z. B. Klasse 35) zu erheblichen Schwierigkeiten beim Bearbeiten, insbesondere beim Bohren der Präzisionsdüsenlöcher. Diese Löcher, deren Durchmesser typischerweise zwischen 0,14" und 0,19" liegt, sind zahlreich – pro Brenner kommen oft Dutzende oder sogar Hunderte zusammen. Die Ansätze, an denen sich diese Löcher befinden, sind aufgrund ihrer geringeren Masse von Natur aus härter. Die Verwendung von Eisen mit höherem Werkstoffgrad erhöht diese lokale Härte weiter, wodurch das Bohren schwieriger wird, der Werkzeugverschleiß zunimmt und die Gesamtkosten für die mechanische Bearbeitung steigen, die einen erheblichen Teil der Produktionskosten des Brenners ausmachen.
Empfohlener Produktionsprozess für Qualität und Effizienz
Um das beste Gleichgewicht zwischen Oberflächenqualität und Kosten zu erreichen, wird ein hybrider Formgebungsansatz empfohlen:
Hauptverfahren: Verwenden Sie Grünsandformgebung für die äußere Hülle des Brenners in Kombination mit Harzsand-Shell-Formgebung für die inneren Kerne. Diese Methode ermöglicht eine effektive Kontrolle der Gießkosten, während die strukturelle Integrität gewährleistet bleibt.
Premium-Alternative: Für Anwendungen, bei denen eine hervorragende Oberflächenqualität entscheidend ist, wird die Heiß-Shell-Formgebung sowohl für die Hülle als auch für die Kerne empfohlen. Dies führt zu einer ausgezeichneten Oberflächenbeschaffenheit, jedoch zu höheren Produktionskosten.
Qualitätssicherung und Fehlermanagement
Geringfügige Gießfehler wie Sand- oder Lufteinschlüsse sind innerhalb strenger Grenzen zulässig: maximaler Durchmesser von 2 mm und Tiefe von 1 mm. Es ist entscheidend darauf hinzuweisen, dass Schweißreparaturen an solchen Fehlern nicht erlaubt sind. Schweißen kann die tatsächliche Tiefe von Unregelmäßigkeiten verdecken und möglicherweise unbekannte Spannungspunkte oder Schwachstellen erzeugen, was potenzielle Sicherheitsrisiken beim späteren Betrieb darstellt.
Die Herstellung industrieller Brenner erfordert spezialisiertes Gießereiknow-how. Nur erfahrene Gießereien verfügen über das technische Wissen, um den Prozess zu optimieren – durch eine ausgewogene Kombination aus Materialauswahl, präziser Bearbeitung und strenger Qualitätskontrolle – und leistungsstarke Brenner zu wettbewerbsfähigen Kosten bereitzustellen.

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